Mehr als ein Weg

Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens

Rat und Tat bei Bewerbungen.

Posted by pinklauri - November 19, 2008


Erstellt von Laura

hilfeRat und Tat

Für Bewerbungen voller Rechtschreibfehler kann man sich das Porto getrost sparen. Und das Warten auf die „Traumstelle“ führt auch nur in den seltensten Fällen zum Erfolg. Aber es geht auch anders: Wir haben für Ausbildungsplatzsuchende einige essentielle Tipps von Gerrit Lepper, Teamleiter der Berufsberatung bei der Giessener Agentur für Arbeit zusammengestellt.

Fehlerhaft
Rechtschreibfehler in dem Bewerbungsschreiben gehören zu den größten Fehlern, die man überhaupt beim Anschreiben machen kann. Und: Laut den Unternehmen kann man nachweisen, dass der Zustand der Bewerbungsunterlagen oft zu wünschen übrig lässt. Ein größerer Fehler beim Anschreiben ist z.B. auch die Bezeichnung des Berufs. So ist zum Beispiel die Berufsbezeichnung „KFZ-Mechaniker“ falsch, da es inzwischen „KFZ-Mechatroniker“ heißt. Genauso ist es auch bei dem begehrten Beruf der Arzthelferin, heutzutage heißt es nämlich „Medizinische Fachangestellte“. Außerdem sollte man im Anschreiben die eigene Motivation erkennbar sein, wieso man sich ausgerechnet für diesen Beruf bewirbt.

Vor dem Vorstellungsgespräch
„Die Jugendlichen sind oft nicht gut auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet.“ Das sagen die Berufsberater der Arbeitsagentur immer wieder. Außerdem raten sie dazu, sich vor dem Vorstellungsgespräch ausführlichst über den Beruf zu informieren, sei es im Internet, oder in irgendeiner anderen Informationsstelle. Auf einer der vielen Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit (z.B. http://www.bundesagentur-für-arbeit.de) ist jeder Beruf auf etwa 25 Seiten genau beschrieben und auch dargestellt. Wenn man sich dann noch bei einem Bewerbungstraining blicken lässt, ist das schon sozusagen die halbe Miete 😉

Ausbildungsplatz-Alternativen
Auch wenn man keine Stelle bekommt, ist das kein Grund zum Verzweifeln. Wichtig ist es nur, dass man nach Alternativen bis zu der nächsten Bewerbungsrunde sucht. Eure Initiative ist das, was die Arbeitgeber sehen wollen. Die Arbeitsagentur für Arbeit bietet außerdem auch als Einstiegsqualifikation ein einjähriges Betriebspraktikum, das sich EQ nennt, an. Das ganze läuft so ähnlich ab, wie der Einstieg in eine Ausbildung. Ziel davon ist es, dass der Betrieb den Jahrespraktikant möglichst in sein Unternehmen nimmt. Manchmal kann das EQ auch als erstes erstes Lahrjahr anerkannt werden.

Besonders beliebt
„Die Hitliste der Arbeitssuchenden hat sich im Laufe der Jahre eher weniger verändert. Die Jungs wollen am liebsten KFZ-Mechatroniker, und die Mädchen am liebsten Bürokaufrau werden. Dies entspricht zumindest meinem Eindruck.“ Das sagt Gerrit Lepper zu dem Thema „Traumberufe der Jugendlichen“. Aktuell sind in Gießen noch ein paar Ausbildungsplätze zu vergeben , denen aber noch eine Vielzahl noch nicht vermittelter Bewerber gegenüber steht. „Das wichtige“, so sagt Lepper „ist jedoch die Flexibilität. Wenn ihr euch nur auf einen „Traumberuf“ festlegt, solltet ihr trotzdem immer noch ein, zwei oder drei Alternativen suchen.“ Zurzeit sind zwar noch etwa 80 Berufsstellen im Raum Gießen zu vergeben, aber man sollte sich trotzdem regelmäßig im Internet oder Zeitung über neue Jobangebote erkunden.

Quelle: Giessner Express 3. Juni 2008

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