Mehr als ein Weg

Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens

Praktikum als Verwaltungsfachangestellte

Posted by mehralseinweg - Juni 21, 2011


Von meinem Praktikum  als Verwaltungsfachangestellte erwarte ich, dass ich angemessene Aufgaben bekomme. Dass die Mitarbeiter hilfsbereit sind, wenn ich Fragen habe und dass ich mehr über die Arbeit im Büro kennen lerne.Ich habe mich für diesen Praktikumsplatz entschieden, da ich gerne die Arbeit im Büro näher kennen lernen würde, da ich mir mit der Berufswahl noch unschlüssig bin und die letzten Praktika im Sozialen Bereichen abgeschlossen hatte.An den Praktikumsplatz bin ich durch meine Schwester gekommen, da sie vor ihrer Schwangerschaft dort gearbeitet hatte.


Ich möchte mehr über die Arbeitsweise, die Aufgabenbereiche und die täglichen Aufgaben der Mitarbeiter erfahren. Vielleicht lerne ich auch an manchen Stellen mehr mit dem Umgang mit dem Computer. Auf der Web-Seite habe ich mich im Voraus über die Aufgaben erkundigt, doch ich würde   in meinem Praktikum gerne noch mehr über die Tätigkeiten erfahren.
Bis jetzt kann ich mir noch nicht vorstellen im Büro zu arbeiten, da ich ja auch noch keine Erfahrungen im Büro gemacht habe. Aus diesem Grund freue ich mich auf das Praktikum im Büro und ich bin gespannt, wie meine Berufsorientierung danach aussieht.
„Der erste Tag“

Als ich heute morgen meine Praktikumsstelle betrat, begrüßte mich eine Mitarbeiterin sehr herzlich, führte mich zu meinem Arbeitsplatz und machte anschließend mit mir einen kleinen Rundgang. Kurz darauf betraten auch die anderen Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Herr D. begrüßte mich und gab mir danach einige Einladungen zu einer Sitzung, die ich sorgfältig getackert und verpackt habe. Anschließend brachte ich die Briefumschläge zur Post, die im Hauptgebäude liegt. Als ich an meinem Arbeitsplatz zurück kam, half ich einem Mitarbeiter, mit dem ich mir ein Büro teile, einen Beschwerdebrief von einer Frau anzufertigen, der anschließend ausgedruckt und abgeheftet wurde. Zum Schluss sollte ich noch in einigen  Zeitungen der letzten Tage Berichte raus suchen, die sich auf den Busverkehr bezogen haben.
Der erste Arbeitstag hat mir gut gefallen und ich bin gespannt was mich die nächsten Tage noch erwarten wird.

Meine erste Woche

beim Regionalen Verkehrsverbund  war sehr spannend und ich habe viel gelernt. Meine tägliche Aufgabe ist es morgens die Post weg zubringen und die neue zu holen. Diese Woche habe ich viel mit dem Computer gearbeitet. Die meist verwendeten Programme sind Microsoft Word und Microsoft Excel. Hier arbeiten sie noch mit der Microsoft 2003 Version. Ich habe mich die ganze Woche mit den Linienfahrplänen der letzten 3 Jahre beschäftigt und habe diese nach Datum geordnet. Des weiteren bekam ich die Aufgabe, alle Rechnungen der Busunternehmen für den Transport der Grundschüler zum Turnen oder Schwimmbad zusammen zu rechnen um sie dann in eine Excel Tabelle zu übertragen.
Als ich Anfang der Woche morgens in mein Büro kam, lagen auf meinem Schreibtisch einige Briefe mit einer Nachricht von Herrn D., meinem Chef. Er bat mich, ein Antwortschreiben zu einer Beschwerde zu entwerfen. Ich wusste nicht so recht, was dies war, aber ich gab mein bestes. Am meisten Spaß hat mir gemacht, dass ich für einige Schüler die CleverCard ausdrucken, einpacken und wegschicken durfte. Als Anhang schrieb ich zusammen mit Fr. Henseling ein Anschreiben, indem bestätigt wird, dass die CleverCard abgebucht wurde und nun genutzt werden kann. Natürlich gibt es auch Schüler, die ihre CleverCard noch nicht bezahlt haben, deswegen habe ich einen Mahnbrief geschrieben und ihn weggeschickt. Als Fr. H. bemerkt hatte, dass bei einem CleverCard Antrag eine Information fehlt, sagte sie zu mir, dass ich doch bitte bei der Familie anrufen und nachfragen sollte, um den Antrag vollständig auszufüllen. Also habe ich mein erstes Telefonat an der Arbeit gehabt und es hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn ich anfangs ein wenig skeptisch und unsicher war.  Als letzte Aufgabe für diese Woche sollte ich die Auswertung der AST-Fahrten der Linie 13 anfertigen. Diese habe ich ebensfalls in eine Excel Tabelle übertragen.  Ich habe in dieser Woche gelernt, dass man ordentlich in diesem Beruf arbeiten muss gerade wenn es um Dokumente und Akten geht.

Meine zweite Woche

beim RV hat mir gut gefallen, auch wenn die Aufgabenbereiche immer  häufiger die selben waren. Wie gewohnt bin ich jeden morgen zur Post gegangen und habe danach verschiedene Aufgaben bekommen.Wie schon in der ersten Woche durfte ich viel mit dem PC und vor allem mit Excel arbeiten. Eine Aufgabe war die Umfragen, die Herr D. an alle Schulen geschickt hat, auszuwerten. Dafür habe ich wieder eine Excel Tabelle angelegt und die Schulen sortiert die Probleme mit dem Busverkehr haben und die, die keine Probleme haben.
Diese Woche habe ich auch Bestellscheine und Mahnbriefe der CleverCard abgeheftet. Die angekommenden Anträge für die CleverCard übertrug ich ebenfalls in die Datenquelle (Excel).
An einem Tag haben wir die Abstellkammer ausgeräumt und alte Unterlagen aussortiert. Zwischendurch durfte ich immer mal wieder kopieren oder faxen gehen, dafür habe ich am Anfang des Praktikums einen Chip bekommen, mit dem man sich vor dem kopieren oder faxen anmelden muss. Der letzte Tag hat mich sehr überrascht, eine Mitarbeiterin kam mit einem Test zu mir und bat mich ihn auszufüllen, da sie sehen wollte, ob ich in den vergangenen zwei Wochen etwas gelernt habe. Ich füllte den Test aus und danach besprach ich ihn mit ihr. Einige Fragen konnte ich nicht beantworten, da ich nicht das Wissen einer schon länger Beschäftigten Angestellten habe. Doch meine Ergebnisse waren gut. Bevor ich gehen wollte, brachte ich meinen Kollegen einige Süßigkeiten und ich war sehr überrascht, als sie mir zum Abschluss Kino Gutscheine und eine Schokoladenbox wo geschenkt haben, wo sie mir das beste für die Zukunft wünschen. Unten auf der Box waren alle Unterschriften meiner Kollegen. Ich habe mich wirklich sehr gefreut und habe mich für die erfahrenswerten zwei Wochen bedankt.

Abschlussbetrachtung

Mir ist leicht gefallen der Umgang mit dem Computer, schwer gefallen ist mir ein Antwortschreiben zu entwerfen, da ich dies vorher noch nie entwickelt habe.
Ich habe gelernt, dass man im Büro auch eine Schweigepflicht hat, da die Dokumente niemand etwas angehen, außer die Mitarbeiter die sich damit beschäftigen.
Ich habe mir den Beruf ein wenig anders vorgestellt, aber habe auch bemerkt ,dass die Büroarbeit nichts für mich ist. Aus dem Grund, weil ich nicht der Typ für tägliche Computerarbeiten und Kundentelefonate bin. Ich habe positive Erfahrungen in meinem Praktikum gemacht. Zum Beispiel, dass die Mitarbeiter mir vertraut haben und mir viel zutrauten. Negativ war eigentlich nur, dass man praktisch jeden Tag die selben Dinge macht und es keine Abwechslung gibt. Ich denke, ich habe in den zwei Wochen genug gelernt und durfte einiges kennen lernen von daher gibt es nichts worüber ich gerne mehr erfahren hätte. Den Beruf würde ich eher aus meiner engeren Berufswahl herausnehmen, da ich eben gemerkt habe, dass dieser Beruf sehr einseitig und nicht abwechslungsreich ist und ich wohl doch eher zu einem Beruf tendieren werde, in dem ich mehr mit Menschen und vor allem mit Kindern zu tun habe. Meine Erwartungen haben sich trotzdem erfüllt, da ich nun durch diesen Praktikum genau weiß, in welche Richtung meine Berufswahl gehen wird. Trotz alledem bin ich froh, dass ich in einen Beruf im Büro rein schauen durfte, denn das hat mir eben sehr geholfen die spätere Berufsrichtung zu finden.

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3 Antworten to “Praktikum als Verwaltungsfachangestellte”

  1. Jessica Schade said

    Ich mache morgen ein Praktikum als Verwaltungsfachangestellte. Dies ist von der Schule aus wichtig. Ich muss ein Praktikum im wirtschaftlichem Bereich machen. An die Stelle im Bayrischen Staatsministerium für Umwelt und gesundheit bin ich durch meinen Vater gekommen, der dort schon seid einigen Jahren als Sicherheitsfachkraft arbeitet.
    Jessica. (12 Jahre).

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    Endlich mal ein Berufswahl Video auf Youtube mit mehr als 5.000 Views. Eigentlich ist Verwaltungsfachangestellter ein eher „langweiliger“ Beruf. Trotzdem ist das Video ein Renner, alle Achtung.

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